Dürrenmatt übersetzen. Am Beispiel von Minotaurus − Eine Ballade

Autor/innen

  • Evangelia Nanou

DOI:

https://doi.org/10.26247/lexis.2922

Abstract

Der Schweizer Schriftsteller und Maler Friedrich Dürrenmatt (1921–1990) griff sowohl in seinen Dramen und Prosawerken als auch in seinen Gemälden, Zeichnungen und Graphiken immer wieder Themen der griechischen Mythologie auf. Dies mag einer der Gründe sein, warum griechische Übersetzerinnen und Übersetzer schon bald nach dem Erscheinen seiner ersten Werke begannen, sich für diesen deutschsprachigen Künstler zu interessieren. Dürrenmatts Schreibstil und -technik weisen einige Eigentümlichkeiten auf, die Übersetzer*innen vor besondere Aufgaben stellen können. Während er sich in seinen Theaterstücken einer kompakten, alltäglichen Sprache bedient, die emotional oder auch kühl kalkulierend sein kann, verwendet er in seinem Prosawerk oft komplizierte Sätze mit Bildern, Metaphern und häufig wiederkehrenden ‚Schlüsselwörtern‘. Besonders in seinen späteren Werken begegnet man langen Schachtelsätzen, die sich auf mehr als eine Seite erstrecken können. Am Beispiel von Minotaurus − Eine Ballade veranschaulicht der vorliegende Aufsatz, welche Herausforderungen Dürrenmatts Sprache an die griechische Übersetzung stellt.

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Veröffentlicht

2026-04-08

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Άρθρα