Zeit und Erhabenheit in Goethes Faust I
DOI:
https://doi.org/10.26247/lexis.2880Abstract
Das Erhabene im Sinne Kants ermöglicht ein Verständnis der ästhetischen Qualitäten der Geistererscheinung (des Erdgeistes) und seiner Wirkung auf Faust. Es wird argumentiert, dass diese Qualitäten sich in milderer Form wiederfinden im Objekt des erotischen Begehrens, in Gretchen. Als Kategorie mag das Erhabene dazu beitragen, Faust innere Widersprüche zu interpretieren, die ihn in seinem Streben kennzeichnen.