Translation und/oder Trans-aktion?

Συγγραφείς

  • Anna Chita
  • Konstantina Koufala

DOI:

https://doi.org/10.26247/lexis.2884

Περίληψη

„Besonderer Dank gilt Anna Chitas und Konstantina Koufala, die mit großem Einsatz und in intensiver Zusammenarbeit mit mir das Manuskript ins Deutsche übersetzten.“ (Vartziotis 2017, 175). Mit diesen Worten endet ein besonderer Übersetzungsprozess, während die Gedankenreise durch die Idealbedingungen eines Übersetzungsauftrags beginnt. In Anlehnung an das Buch Kommentare zu Wittgensteins Zitaten von D. Vartziotis, das aus dem Griechischen ins Deutsche übersetzt wurde, liegt der Fokus auf der ausschlaggebenden Rolle des Auftraggebers einer Übersetzung, der zugleich Urheber eines Textes ist, der alle Texttypen beinhaltet und zugleich sowohl in der Rezeptions-, als auch in der Transferphase philosophisches, naturwissenschaftliches und literarisches Wissen voraussetzt. Der Idealzustand, dass der Urheber sowohl der Ausgangs- als auch der Zielsprache und deren
Fachsprachen absolut mächtig ist, ist rar. Zum optimalen Verständnis reanimierte er Wörter und Bedeutungen interaktiv und pantomimisch und spiegelte diese in der Welt der Mathematik wider. Daher lautet die zentrale Frage: Welche Ausprägung hätte die Übersetzung ohne seinen Eingriff und ohne die Wechselwirkung und Interaktion gehabt? Wären ‚ungeborene‘ und ‚existierende‘ Versionen der Übersetzung äquivalent? Der Regelfall ist, dass der Urheber gar nicht Teil des Übersetzungsprozesses ist. Wem sind aber die Кonstrukte der Übersetzer dann tatsächlich treu? Dem Wort oder dem Inhalt? Und wer kann schließlich beurteilen, ob diese im Sinne des Urhebers sind? Im hier betrachteten Fall legte der Urheber selbst den Grundstein, um einen funktionsgerechten und zweckorientierten Zieltext entstehen zu lassen.

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Δημοσιευμένα

03-04-2026

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Άρθρα